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1. Februar 2010

Solare Energie vom Dach

Die Sonne gewinnt als Wärme- und Stromlieferant zunehmende Bedeutung für Warmwasser und Raumheizung. Das spart Energiekosten und verringert CO2-Emissionen. Solaranlagen liefern warmes Wasser für Küche und Bad und unterstützen die Raumheizung, Photovoltaik-Anlagen liefern Strom. Solarwärme lässt sich problemlos mit anderen Energiequellen kombinieren.

Klimawandel, schwindende fossile Energieträger (Öl, Gas) sowie steigende Brennstoffpreise und Abhängigkeiten sorgen für zunehmende Verbreitung von Solarenergie. Rund zwei Drittel der 800`000 Deutschschweizer Hauseigentümer wohnen in Gebäuden, welche im Betrieb zuwenig energieeffizient sind. Energieeffizienz heisst primär niedriger Energieverbrauch, tiefere Kosten aber auch umweltfreundlich produzierte Energie und Vermeidung von CO2-Emissionen. Zum Ausbaustandard eines effizient betriebenen Gebäudes gehören eine optimal gedämmte Gebäudehülle sowie, wenn immer möglich, auch Photovoltaik- und Solarthermie-Anlagen (PV- bzw. WW-Anlagen). Gegenwärtig sind landesweit rund 40`000 WW-Anlagen (total 350`000 m2 Kollektorfläche) zur Warmwasserproduktion und 1’800 netzverbundene PV-Anlagen zur Stromproduktion installiert. Die Schweiz verfügt über 400 Millionen m2 Dachfläche. Ein Drittel des nationalen Wärme- und Strombedarfs könnte auf diesen Flächen mit PV- und WW-Anlagen produziert werden

Klimawandel, schwindende fossile Energieträger (Öl, Gas) sowie steigende Brennstoffpreise und Abhängigkeiten sorgen für zunehmende Verbreitung von Solarenergie. Rund zwei Drittel der 800`000 Deutschschweizer Hauseigentümer wohnen in Gebäuden, welche im Betrieb zuwenig energieeffizient sind. Energieeffizienz heisst primär niedriger Energieverbrauch, tiefere Kosten aber auch umweltfreundlich produzierte Energie und Vermeidung von CO2-Emissionen. Zum Ausbaustandard eines effizient betriebenen Gebäudes gehören eine optimal gedämmte Gebäudehülle sowie, wenn immer möglich, auch Photovoltaik- und Solarthermie-Anlagen (PV- bzw. WW-Anlagen). Gegenwärtig sind landesweit rund 40`000 WW-Anlagen (total 350`000 m2 Kollektorfläche) zur Warmwasserproduktion und 1’800 netzverbundene PV-Anlagen zur Stromproduktion installiert. Die Schweiz verfügt über 400 Millionen m2 Dachfläche. Ein Drittel des nationalen Wärme- und Strombedarfs könnte auf diesen Flächen mit PV- und WW-Anlagen produziert werden.

Grundsätzliches
WW- und PV-Anlagen werden entweder auf Dächer aufgeständert oder in das Dach integriert und sind detailliert zu planen. Der sichere Weg zur erfolgreichen Installation führt über kompetente Fachleute. Vorab ist zu klären, ob sich ein Objekt eignet. Eine Installation macht wenig Sinn, wenn das Gebäude bzw. dessen Dachkonstruktion nicht bereits einen modernen, dämmtechnischen Ausbaustandard (U-Wert ≤ 0,2 W/m2K) aufweist. Ein Dachaufbau sollte ab dem Zeitpunkt der Anlagen-Installation mindestens 20 Jahre funktionstüchtig bleiben. Bestehende Dächer sind deshalb vorher einer Zustandsprüfung zu unterziehen:

  • allgemein hinsichtlich Ausbaustandard : Materialien, Dichtheit, Dämmstärke, An- und Abschlüsse
  • Steildächer unter anderem bezüglich Eindeckung und Alter, Durchlüftungsraum, Unterdach sowie Luftdichtigkeit 
  • Flachdächer hinsichtlich Abdichtung und Wurzelfestigkeit

Bewilligungen, Förderbeiträge
Bei der Gemeinde ist abzuklären, ob eine Baubewilligung erforderlich ist. Das örtliche EW verlangt für PV-Anlagen ein Gesuch zum Netzanschluss, das durch den Elektroplaner oder monteur einzureichen ist. Der Bezug von Förderbeiträgen für WW- und PV-Anlagen ist von Kantonen und Gemeinden unterschiedlich geregelt (siehe www.swissolar.ch). Auch Banken unterstützen Energieeffizienz-Massnahmen, z. B. mit Zinsvergünstigungen. Es empfiehlt sich, eine mögliche Unterstützung durch die Bank des Bauherrn abzuklären.

Einspeisevergütung, Steuervergünstigung
Der Bund fördert PV- Anlagen für die Stromerzeugung seit dem 1. Mai 2008 durch die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV). Es gilt jedoch, in der Planungsphase die Vergütungen abzuklären, da zeitweise bis zur Bewilligung der KEV lange Wartefristen bestehen bzw. die Vergütungsansätze ändern können.

Kompetente Ansprechpartner
Gebäudehülle Schweiz engagiert sich seit Jahren im Bereich der Solartechnologie. Eine Liste kompetenter Solarspezialisten finden Sie unter www.gh-schweiz.ch . Auf der Website ist zudem ein Merkblatt für die Montage von PV- und WW-Solaranlagen auf Steil- und Flachdächern downloadbar. 

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